Orchideea - den Besuchern blüht was
Außergewöhnliche Blütenausstellung in der Alban-Spitz-Halle eröffnet / Über das Wochenende Schau als Minsler Gruß zur Grün
VON UNSERER MITARBEITERIN PETRA MÜLLER
MINSELN. Orchideen in allen Größen und Farben, Palmen, wasserplätscherndes Dekor, Vogelgezwitscher aus der Box, dazu ein exotischer Drink - bei der Orchideea muss man wirklich über den gegenwärtigen Standort nachdenken.
Der AWO Ortsverband Minseln, zusammen mit seiner Helferschar und den ausstellenden Künsltern und Gärtnern, hat die Alban-Spitz-Halle in ein einmaliges Blütenmeer verwandelt. Und Ortsvorsteher und Schirmherr Gustav Widmann sagte passen bei der Eröffnung am Freitagvormittag: "Es blüht Ihnen was, wird im Internet zu dieser dreitägigen Veranstaltung angedroht. Und ich kann Ihnen sagen, es blüht Ihnen wirklich was". Vor einer rund 50-köpfigen geladenen Gästeschar eröffnete der Schirmherr die Blütenschau "Orchideea" in Minseln. Mit mediterraner Musik und einer Orchideenbildershow stimmten die beiden Hauptorganisatoren Franz Sibold und Eugen Meyer die Gäste ein. Dabei erinnerte Klaus Weber, der Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, an die Entstehung der "Orchideea": "Vor gut zehn Monaten kamen zwei Männer auf mich zu. Franz Sibold und Eugen Meyer hatten die Idee mit der "Orchideea". Eine Ausstellung, in der sehr viel künstlerisches Potenzial steckt. Dabei stellte auch OB Eberhard Niethammer fest: "Diese Ausstellung ist eine spannende und sehr schöne Sache. Herzlichen Dank". Oberbürgermeister und Schirmherr wurden zudem mit einer "künstlerischen Orchidee" überrascht. Eine Orchidee aus Keramik und aus Glas und sie ist das Werk der beiden Künstler Astrid Hanschke und Wilfried Markus. &qut?ot;Diese Orchidee ist Minselns Gruß an die Grün 2007 und dass sie ein Erfolg wird". Mit diesen guten wünschen übergab Franz Sibold, der die Orchidee entworfen hat, an Eberhard Niethammer, als Minseler Gruß. Die "Orchideea" stellt mit ihrer Bütenvielfalt einen einmaligen Orchideenmarkt im Dreiland dar. Sie ist am heutigen Samstag von 9 Uhr bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 11 Uhr bis 17 Uhr geöffnet.
Minselns Gruß an die "Grün 07"
Große Orchideenschau in der Alban-Spitz-Halle am kommenden Wochenende
Rheinfelden-Minseln (pem).
"Das ist Minselns Gruß an die "Grün 07 - die Orchideea"
Dank der Initiatoren und Organisatoren Franz Sibold und Eugen Meyer, findet von Freitag, 13. April, bis
Sonntag, 15. April, in der Alban-Spitz-Halle in Minseln, die erste „Orchideea“ statt.
Schon lange haben der 53-jährige Graphik-Designer Franz Sibold und sein Freund, der 70-jährige Rentner,
Eugen Meyer, die Idee zur Orchideea. Das Vorstandsteam der AWO Minseln, mit Klaus Weber an der Spitze, war
begeistert von der Orchideea und nahm die Veranstaltung positiv auf. Inzwischen sind alle AWO Mitglieder
involviert, Minselner Vereine und Bürger tragen ebenso zum Gelingen bei, sie unterstützen und
begleiten die Veranstaltung. Orchideenhändler aus ganz Deutschland präsentieren zur Orchideea
ihre Erzeugnisse langwieriger Zuchtarbeit. Eine riesige Anzahl schönster Blühpflanzen steht zur Schau
und natürlich auch an allen Tagen zum Verkauf. Weitere Einzelheiten und Bilder finden Interessenten auf einer
extra angelegten Homepage, die über den Anlass hinaus ständig weiter ausgebaut wird unter www.bold5.de.
Die Öffnungszeiten: Freitag, 13. April von 12 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, 14. April von 9 Uhr bis 19 Uhr und
Sonntag, 15. April von 11 Uhr bis 17 Uhr.
MINSELN (pmü). „Das ist Minselns Gruß an die Grün 2007 – die Orchideea“.
Dank der Initiatoren und Organisatoren Franz Sibold und Eugen Meyer, findet von Freitag, 13. April, bis Sonntag,
15. April, in der Alban-Spitz-Halle in Minseln, die erste „Orchideea“ statt. Ein blumiges
Großereignis, wie es Minseln bisher noch nie sah unter der Schirmherrschaft von Ortsvorsteher Gustav
Widmann. Abertausende Orchideenblüten können drei Tagen bewundert werden. Dabei ist die Orchideea
längst keine reine Blumenschau, der einmalige Orchideenmarkt in Minseln zeigt Zubehör, Kunst und
Kunsthandwerk und floristische Demonstrationen. Dabei wird auch das Kulinarische nicht zu kurz kommen, für
das Wohl der Gäste sorgt die AWO Ortsverein Minseln als Veranstalter der Orchideea.
Schon lange haben der 53-jährige Graphik-Designer Franz Sibold und sein Freund, der 70-jährige
Rentner, Eugen Meyer, die Idee zur Orchideea. Sie beide sind Orchideenliebhaber und haben im September 2005 den
Orchideentreff ins Leben gerufen. Zwei Mal im Jahr laden sie zur Orchideenumtopfaktion ein, beide Veranstaltungen
sind Angebote der AWO Ortsgruppe und nicht mehr aus dem Minselner Veranstaltungskalender wegzudenken. Erfahrung in
der Ausrichtung einer solchen Schau haben beide Orchideenliebhaber. Franz Sibold schrieb das Konzept und beriet es
mit Eugen Meyer. Das Vorstandsteam der AWO Minseln, mit Klaus Weber an der Spitze, war begeistert von der Orchideea
und nahm die Veranstaltung positiv auf. Inzwischen sind alle AWO Mitglieder involviert, Minselner Vereine und
Bürger tragen ebenso zum Gelingen bei, sie unterstützen und begleiten die Veranstaltung.
Orchideenhändler aus ganz Deutschland präsentieren zur Orchideea ihre Erzeugnisse langwieriger Zuchtarbeit.
Eine riesige Anzahl schönster Blühpflanzen steht zur Schau und natürlich auch an allen Tagen zum
Verkauf.
Die Mitglieder des AWO-Zeichenkurses freuen sich auch auf die Schau, denn sie stellen erstmals ihre Orchideenbilder in
Aquarell-, Pastell- Mischtechnik dem Publikum vor. Passend zu den exotischen Pflanzen gibt es notwendiges und sinnvolles
Zubehör. Astrid Hanschke zeigt auserlesene Keramik und Objekte aus ihrem Töpferstübli. Was ein
Glasbläser wie Wilfried Markus mit dem Gesamtthema zu tun hat – er wird es vor Ort zeigen.. Zur
Unterhaltung der jungen Gäste bindet eine Floristikmeisterin mit den Kindern kleine
„Orchideensträußchen“. „Rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer sind im
Einsatz und es wird eine super Show“, versprechen Franz Sibold und Eugen Meyer. Weitere Einzelheiten / Bilder
finden Interessenten auf einer extra angelegten Homepage, die über den Anlass hinaus ständig weiter
ausgebaut wird unter www.bold5.de.
Die Orchideea ist wie folgt geöffnet: Freitag, 13. April von 12 Uhr bis 19 Uhr, Samstag, 14. April von
9 Uhr bis 19 Uhr und Sonntag, 15. April von 11 Uhr bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 Euro (5,-Sfr),
Kinder und Jugendliche zahlen die Hälfte
Minselns Gruß an die Grün
Vorbereitungen für das Orchideenwochenende in der Alban-Spitz-Halle laufen auf Hochtouren
Rheinfelden-Minseln. Minselns Gruß an die „Grün 07“ heißt
„Orchideea“ und verwandelt die Minselner Alban-Spitz-Halle von Freitag, 13., bis Sonntag, 15.
April, in ein farbenprächtiges Blütenmeer. Die Besucher dürfen sich auf einen einmaligen
Orchideenmarkt freuen.
„Das ist fast sensationell“, betont voller Vorfreude Franz Sibold, einer der Organisatoren.
Nach einer Umtopfaktion des Minselner Orchideen-Treffs, die im vergangenen Jahr einen regelrechten
Zustrom von Orchideenliebhabern verbuchen konnte, kamen dem 53-jährigen Grafikdesigner Sibold und
dem 70-jährigen Eugen Meyer die zündende Idee: Ein Orchideenwochenende in Minseln, gleichsam
ein blüten-prächtiger Vorbote der „Grün“. Erfahrung in der Ausrichtung
solcher Schauen haben beide und das sogleich erarbeitete Konzept stieß auch im Vorstand der AWO
Minseln, die den Orchideen-Treff unter ihrem Dach führt, auf begeisterte Zustimmung. Der Untertitel,
„Minselns Gruß an dir Grün“, stand schnell fest. Inzwischen sind alle AWO-Mitglieder
involviert, Minselner Vereine und viele Bürgerinnen und Bürger werden zum Gelingen beitragen.
Bei dem Orchideenwochenende sind ausschließlich Zuchtpflanzen zu bewundern und zu kaufen, darunter
wunderschöne Exemplare aus Brasilien, die ein Kölner Züchter anbietet, weitere
Händler, Züchter und Spezialisten kommen aus Hessen, Bayern, und Nordrhein-Westfalen.
Auch der Orchideen-Treff ist mit einem kleinen Stand vertreten, darunter Franz Sibold, der allein um d
ie 100 Pflanzen besitzt, und Eugen Meyer, der Orchideen in drei Gewächshäusern züchtet
und unter anderem die fast schon sagenumwobene „Blaue Orchidee“ präsentieren wird.
Nicht jeder Zuchtversuch ist von Erfolg gekrönt, weiß Franz Sibold. Oft weiß der
Orchideengärtner erst Jahre später, ob sich eine neue Kreuzung in klingende Münze
verwandeln lässt, oder ob die Arbeit und Pflege von vielen Jahren am Ende auf dem Kompost landet.
Im Falle von Cattleyen ist das Ergebnis der Züchtung oft erst nach sieben bis acht Jahren sichtbar.
Aber es erfülle jeden mit Stolz, wenn ein Eigengewächs auf Schauen mit Gold-, Silber- oder
Bronze-Preisen ausgezeichnet wird.
Seit September steht übrigens auch der 6. AWO- Mal- und Zeichenkurs unter der Leitung von Franz
Sibold unter dem Motto „Orchideea“. Die großformatigen Bilder und die
dazugehörigen Skizzenblätter der Teilnehmer werden während des Marktes erstmals
vorgestellt und können ebenfalls gekauft werden. Öffnungszeiten der „Orchideea“
sind am Freitag, 13. April, von 12 bis 19 Uhr, am Samstag von 9 bis 19 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr.
Künstler wie Wilfried Markus und Astrid Hanschke gestalten ein Rahmenprogramm. Kinder sind zum Basteln
mit einer Floristikmeisterin eingeladen. Wegen begrenzter Parkmöglichkeiten bei der Halle
rät Franz Sibold, Fahrgemeinschaften zu bilden. (zet)
"Jeder kann Orchideen halten"
BZ-INTERVIEW mit Franz Sibold zur Orchidee
RHEINFELDEN. Vom heutigen Freitag bis einschließlich Sonntag, 15. April, findet in der Minsler Alban-Spitz-Halle ein einmaliger Orchideenmarkt statt: die Orchideea, Minselns Gruß an die Grün 2007. Ausrichter ist der AWO-Ortsverein Minseln mit den Initiatoren Franz Sibold und Eugen Meyer. BZ-Mitarbeiterin Petra Müller, unterhielt sich mit Franz Sibold.
BZ: Herr Sibold, was ist das Besondere an Orchideen?
Sibold: Außer in der Arktis finden sich in beinahe jeder Umgebung Orchideen, bevorzugt
natürlich in den tropischen und subtropischen Gegenden, aber auch im Himalaja in 2000 Meter Höhe.
Orchideen sind eines nicht - sie sind keine Schmarotzer. Natürlich sind die ansprechenden großen
Blüten durch Züchterfleiß entstanden, doch der Grundstock zur Zucht kam auf sehr abenteuerlichen
Wegen erst nach Europa und später nach Deutschland. Das macht die Pflanzen so wertvoll und besonders.
BZ: Wie viele Sorten gibt es?
Sibold: Es gibt hierfür keine numerische Größe - die gebräuchlichsten oder
bekanntesten Sorten sind Phalaenopsis und Paphiopedilum (Frauenschuh) gefolgt von Cymbidium und Cattleya,
sowie auch die Blaue Blume Vanda in verschiedenen Varietäten.
BZ: Kann jeder eine Orchidee bei sich in der Wohnung halten oder muss man einen besonderen Daumen
dafür haben?
Sibold: Als so genannte Starterpflanze kann sich jeder mit den Flamingoblumen oder Bromelien
beschäftigen. Wichtig ist nur, die Pflanze hell aufzustellen ohne direkte Sonne. Es muss darauf geachtet
werden, dass kein Durchzug ist, weiches Wasser verwenden und morgens nur die Blätter bei Zimmertemperatur
damit besprühen.
BZ: Was ist das Ziel der Orchideea und wird sie wiederholt?
Sibold: Der Minsler Orchideentreff als Arbeitsgruppe der AWO Minseln will zeigen, was sich rund
um das Orchideenthema abspielt. Wann anders, als im Jahr der Grün 2007. An eine Neuauflage denken wir zunächst
nicht, es sei denn, es meldet sich ein Finanzier. Ein wesentlicher Anteil der anfallenden Arbeiten wird durch
eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die örtlichen Vereine und Bürger getragen. Dafür bin ich sehr
dankbar, es lässt sich nur so nicht ständig wiederholen.
